Hanf-Kalk

Innovative Gebäude mit Strukturschäben

Man nehme 2 Zuschläge, mache daraus ein Produkt und baue damit die Wände eines Gebäudes.
Hanf-Strukturschäben bilden die Grundlage; Kalk ist der Binder.

Schwerpunkt von Hanf-Kalk ist die Gebäudehülle. Wände aus Hanf-Kalk erfüllen hohe Ansprüche an die Wärmedämmung, den Latentwärmeschutz, die Diffusionsoffenheit und die Feuchteregulierung - Grundlagen für ein gutes Raumklima.

Die Bestandteile Strukturschäben und Binder werden auf der Baustelle oder im Abbundcenter erst zum Produkt, um daraus die Gestalt des Gebäudes zu schaffen.
Unsere vielfältigen Erfahrungen beruhen auf Bindemitteln wie Vikat-Prompt, Otterbein-NHL, Hessler-NHL und "normalem" Weißkalkhydrat (z.B. Fels). In die Wahl der Rezeptur sollten Fragen der Methode und Umsetzung auf der Baustelle, die örtlichen Gegebenheiten und die Regionalität einfließen.


Am Anfang einer erfolgreichen Planung steht die ausführliche Information.


Unter anderem muss das Bindemittel abbinden oder karbonisieren. In dieser Erhärtungszeit ist dem Bauteil Ruhe verordnet.
Ebenfalls ist zu beachten, dass Hanf-Kalk ein optimales w/z-Verhältnis braucht, also ausreichend Wasser. Dieses muss nach dem Erhärten (Abbinden) wieder austrocknen. d.h. die notwendige Trocknungszeit ist maßgebend für den weiteren Verlauf des Bauprozesses.


Begriffserklärung: Strukturschäben sind ultraleichte Holzhäcksel. Sie bilden das Mark von Einjahres-Faserpflanzen. Hanf-Sturkturschäben sind besonders leicht und besonders sturkturbildend.
Unter Zugabe von Wasser und der Einwirkung von wenig Druck, verzahnen sich die Strukturschäben durch ihre längliche Form und den Klebeffekt der Kalkummantelung derart miteinander, dass sie bei der darauf folgenden Trocknung ein stabiles, fugenloses Dämmvolumen bilden. Eine weitere Bearbeitung durch Lehm- oder Kalkputze ist innen- und aussenseitig nach einem vollständigen Austrocknen der Hanf-Kalkwand möglich.

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